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Sport beim TVEW in Corona-Zeiten

Unsere Boule- und Tennis-Mitglieder können auf unserer Anlage in Ensen-Westhoven im Rahmen der geltenden Auflagen ihrem Sport nachgehen. Auch unsere Gastronomie heißt Besucher auf unserem Vereinsgelände herzlich willkommen. Mittlerweile konnten auch die Abteilungen Tischtennis sowie Zumba (aktuell im Außenbereich des Vereinsgeländes) den Betrieb aufnehmen.

Da die meisten Sport- und vor allem Schwimm-Hallen aktuell nur eingeschränkt oder gar nicht geöffnet sind, können die Abteilungen Turnen, Korfball, Aquarobic und Kinder-Schwimmen leider noch nicht den Spielbetrieb aufnehmen. Bei Änderungen der Situation werden die Mitglieder durch ihre Abteilungsleitung/Trainer darüber informiert.

Beim Besuch des Vereinsgeländes haltet euch bitte unbedingt an die hier zusammengefassten Hinweise und Regeln

Abteilungen

Wir sind Sport in Ensen und Westhoven! Mit aktuell 8 Sparten und einer Vielzahl an Kursen bieten wir ein reichhaltiges Sportangebot für unser Veedel. Rund 800 Mitglieder, von klein bis groß, sind in unseren Abteilungen und Kursen aktiv. Werde auch du Mitglied in unserem familienfreundlichen Verein!



Gastronomie


Die neu gestylte öffentliche Vereinsgaststätte des TV Ensen-Westhoven in Porz-Westhoven bietet Ihnen ein lockeres und dennoch schickes Ambiente, in dem man sich sehr wohl fühlt. Die neuen Betreiber bieten im Restaurant gute bürgerliche Küche sowie vielfältige Möglichkeiten für Gruppen bis ca. 70 Personen für Veranstaltungen, Familienfeste, Gesellschaften und andere Events (weitere Sitzplätze auf der Terrasse). Die Räumlichkeiten können für private Feiern angemietet werden. Großer Parkplatz ist vorhanden.

Durchgehende Fensterfronten bringen Licht in Restaurant und Bar und bieten freie Sicht auf die Tennisplätze. Bei schönem Wetter kann man sein Reissdorf-Kölsch auch auf der großzügigen Sonnenterrasse, direkt vor dem Centercourt der Tennisanlage genießen. Und wie es sich für eine sportliche Gaststätte gehört, können über Sky-Channel Bundesliga, Tennisturniere und andere Sportveranstaltungen angeschaut werden. Gastronom Thomas Jahns freut sich auf Ihren Besuch.

Gruß aus der Küche

Gastronom Thomas Jahns

Wochenkarte

der Metzgerei Müller

Terrasse im Sommer

Sonne genießen und wohlfühlen

Öffnungszeiten

  • Täglich geöffnet:
    10:00-22:00
  • Mittagstisch:
    12:00-15:00
  • Gerichte von der Karte:
    ab 17:00

Kontakt

CHRONIK


Vom reinen Turn- zum vielfältigen Sportverein: Im Juni 1907 trafen sich die folgenden Männer in der damaligen Gaststätte "Zur Traube", um den TV Ensen-Westhoven zu gründen: Josef Enz, Wilhelm Fahnenstich, Heinrich Frings, Jakob Gürges, Peter Hackenbroch, Eduard Hassemer, Balthasar Hochwald, Wilhelm Kinnart, Adolf Marx, Heinrich Schmitz, Hubert Schmitz, Johann Schmitz, Peter Schmitz, Karl Ulrich, Josef Weber, Mathias Wilberg und Peter Zündorf.



Die genannten Gründungsmitglieder hatten bereits 1904-1907 auf ihre Weise für sportliche Betätigung gesorgt, indem sie auf den Wiesen am Rhein, westlich der Schule gelegen, mehr schlecht als recht dem Fußball nachjagten. Das Spiel musste oftmals unterbrochen werden, weil der Ball im Rhein gelandet war. Auch ein Umzug auf das Gelände der damaligen Ölfabrik, wo heute das Krankenhaus Porz steht, brachte nicht den erwarteten sportlichen Auftrieb. Als sich zu den anderen Schwierigkeiten auch noch zahlreiche Verletzungen hinzugesellten, entschloss man sich zum Turnen. Als Statuten wurden die des Turnvereins Urbach übernommen, der schon seit 1904 bestand. Der Deutschen Turnerschaft trat der Verein aber erst im Jahr 1910 bei.

Dieses bedeutsame Ereignis wurde gleichzeitig mit der Fahnenweihe gefeiert, wovon uns noch heute ein Foto vorliegt. Der damalige Vorsitzende Adolf Marx verpflichtete als ersten Fahnenträger den Turner Balthasar Hochwald, die Kasse führte Mathias Wilberg und als Vorturner agierte Josef Enz. Es folgten 10 Jahre intensiver, aufbauender Turnarbeit, in der die Sportler so manchen Eichenkranz von Wettkämpfen heim nach Ensen-Westhoven holten.

Als Anerkennung für diesen strebsamen Verein verlegte der Kälner Turngau im Jahr 1920 das Bezirkssportfest nach Ensen-Westhoven. Es entwickelte sich auf der "Türk´s Wiese" zu einem großen Volksfest mit guten turnerischen Leistungen. Über dieses Ereignis wurde noch jahrelang in den Rheinorten gesprochen. In finanzieller Hinsicht brachte es dem Verein jedoch trotz aller Mühen eine große Enttäuschung. Es kam zu einer Krise, an deren Ende eine Spaltung des Vereins stand. Denn der Kassierer konnte nur einen Überschuss von 8 Reichsmark verbuchen. Diese Summe war lächerlich gering, denn zu den Zeiten der Inflation kostete beispielsweise eine Flasche Bier im Lokal "Zündorf" 3 Reichsmark und bei "Reinold`s Tienche" 3,50 Reichsmark. Mehr lesen...

Ein Teil der Mitglieder trat zum "Arbeiter Turn- und Sportbund" über und turnte in der heutigen Grundschule in Ensen. Der Verein benutzte diesen Raum ebenfalls von 1956-1962, da keine anderen Übungsmäglichkeiten zur Verfügung standen. Der andere Teil turnte im Stammlokal "Saal Reinold" weiter, blieb aber außerhalb der Deutschen Turnerschaft. Danach folgten 7 Jahre des "wilden Turnens", in denen sich Turnvereine bildeten, die keiner Organisation angeschlossen waren. Diese waren in der Umgebung zahlreich angesiedelt. Bei den dort abgehaltenen Wettkämpfen ging es nicht um den schlichten Eichenkranz, sondern vielmehr um Sachpreise.

Bei den Festzügen wurden "Meistbeteiligungspreise" vergeben, von denen die Ensen-Westhovener damals eine derartige Auszeichnung aus Weiß mit heimbrachten. Denn die Beteiligung dort war sehr rege: 60 Turner nahmen am Festzug teil. Selbst im Gewichtheben und Ringen stellten sie damals unter der Leitung von Franz Killmann eine starke Riege.

Als 1927 der Wiedereintritt in die Deutsche Turnerschaft erfolgte, kam das Geräteturnen wieder mehr zur Geltung. Doch durch den Kriegsbeginn wurde die 12-jährige Aufbauarbeit unterbrochen. Der Turnbetrieb musste eingestellt werden, weil der Saal mit Gefangenen belegt wurde. Was in den vergangenen Jahren nicht durch Bomben zerstärt wurde, verfiel der Plünderung. So wurde der Lederbezug des Turnpferdes zu Stiefeln verarbeitet. Es war schon ein grßes Maß an Idealismus notwendig, um noch einmal an den Wiederaufbau heranzugehen, da man buchstäblich vor den Trümmern des 2. Weltkriegs stand. Der Verdienst, die Getreuen wieder um die gerettete Fahne gesammelt zu haben, gebührt in erster Linie den Turnbrüdern Kinnart und Balthasar Hochwald. Mit jenem ersten Turnabend des Jahres 1948 im Saale "Segschneider", als das Lied "Turner auf zum Streite" wieder erklang, war ein neues Kapitel in der Chronik des zu neuem Leben erweckten TV Ensen-Westhoven aufgeschlagen.

Die Nachkriegsjahre waren für den Turnverein besonders schwer, da die Übungsstätten früherer Zeit (durchweg alte Festsäle) durch Kriegseinwirkungen lange Zeit für den Turnbetrieb nicht nutzbar waren. So schleppte sich der Übungsbetrieb mit viel Idealismus über die Jahre. In dieser Zeit wurde der Verein geführt von den Vorsitzenden Hans Ahrweiler, Bernhard Bonn, Balthasar Kinnart und Josef Müller. Insbesondere Bernhard Bonn erwarb sich viele Verdienste, indem er Vergleichswettkämpfe und Festumzüge mit einem abschließenden Turnerball in der Gaststätte "Zur Traube" organisierte. Zu seinem sozialen Engagement gehärte die Durchführung von Ferienlagern für Kinder und Jugendliche im Sommer sowie die Übergabe von Spenden an die Kranken des Alexianer-Klosters in der Weihnachtszeit.

Erst im Jahre 1962, nach Fertigstellung der Turnhalle mit einem Lehrschwimmbecken an der Grundschule Hohe Straße, konnte der Übungsbetrieb in geregelte Bahnen gelenkt werden. Dies war mit ein Verdienst der damaligen Stadtverwaltung unter Stadtdirektor M. Kurth sowie der Stadtvertretung. Damals betrug der Beitrag für Erwachsene 2.- DM, der bei den Übungsstunden in bar entrichtet wurde. Die neue Halle brachte gleich einen starken Mitgliederzuwachs, besonders bei der Frauengymnastik. Die Kinder- und Jugendarbeit erlebte ebenfalls einen nie da gewesenen Aufschwung.

Dieser Aufwärtstrend brachte aber auch neue Probleme mit sich. Da man zu dieser Zeit auch noch nicht über genügend Trainer verfügte, wurden erstmals Übungsleiter für diese Arbeit gewonnen. Von Jahr zu Jahr mehrte sich die Zahl der Übungsleiter aus den eigenen Reihen, die zunächst mit einem A-Schein die Arbeit aufnahmen, um danach noch den F-Schein für Turnen zu erwerben. Da die Bevälkerungszahl in den Ortsteilen Ensen und Westhoven stark anstieg, wurde der Bedarf an weiteren Übungsstunden immer offensichtlicher. Die Halle an der Hohe Straße stand aber nicht ausschließlich dem Turnverein zur Verfügung. Sie musste geteilt werden mit der DJK Frankonia und dem SV 31 Westhoven-Ensen.

Die Stadt Porz hielt Schritt mit der Entwicklung der Bevälkerungszahl in Ensen-Westhoven und begann, im Rahmen des Schulneubaus an der Berliner Straße auch eine Turnhalle zu errichten. Dieser zusätzliche Hallenraum wurde dringlich benätigt, zumal der TV Ensen-Westhoven im Jahre 1968 eine Tischtennis-Abteilung gegründet hatte. Diese erfreute sich großer Beliebtheit, obwohl man anfangs in der Gaststätte "Prell" bei "d'r Oma" mit nur zwei Platten hierzu keine idealen Spielmäglichkeiten vorfand. Ab 1970 nahm man an Meisterschaftsspielen des Westdeutschen Tischtennis-Verbands teil. Nach der Fertigstellung der Turnhalle in der Berliner Straße im Jahr 1971 kam es zu einem sportlichen Aufschwung, der die erste Mannschaft sogar bis in die Bezirksliga führte. Zeitweilig konnte die Tischtennis-Abteilung sechs Herren-, drei Damen-, drei Jugend- und zwei Schüler-Mannschaften zum Spielbetrieb melden. Erster Abteilungsleiter war Franz-Josef Schäfer; später engagierten sich u. a. Wolfgang Bornheim, Heinz Hackenbroch und Emil Schiller in dieser Position. Heute (2019) wird die Abteilung von Uwe Beyer und Norwin Schwermer geleitet.

Die Vorstandsmitglieder des TV hatten sich seit je her bemüht, die Sportart Leichtathletik in den Verein einzubinden. Leider konnte die Stadt Porz die hierzu erforderlichen Sportstätten nicht zur Verfügung stellen. Als Ausgleich hierzu begann man, auf dem Gelände des Fußballplatzes in Westhoven für Kinder und Jugendliche das Deutsche Sportabzeichen abzunehmen. Aus dieser Anfangstätigkeit entwickelte sich ein Abnahmestützpunkt zum Erwerb des Sportabzeichens, der dank engagierter Helferinnen und Helfer im Umfeld der langjährigen Leiterin Uschi Fischer bis zum heutigen Tage Bestand hat.

Die turnerische Entwicklung war in den vergangenen Jahren hauptsächlich vom Breitensport geprägt. Die Zielsetzung bei den Kindern bestand in der Teilnahme an Vereinsmeisterschaften, Stadtmeisterschaften und Bundesjugendspielen. Man stellte aber auch immer wieder fest, dass bei einigen Kindern die Bereitschaft und das Talent zum Leistungsturnen vorhanden war. Mit dem neuen Hallenangebot an der Berliner Straße wurde dann auch nach Jahrzehnten wieder das Leistungsturnen für Jungen und Mädchen eingeführt. Die Leistungsriegen wurden von qualifizierten Trainern geführt und brachten einige Jahre gute Erfolge. Allerdings wurde die Leistungsriege danach mehr und mehr durch zeitintensive schulische und berufliche Entwicklungen der Teilnehmer beeinträchtigt. So wurde zunächst die Leistungsriege der Jungen aufgeläst, der dann später auch die der Mädchen folgte.

Um diese negative Entwicklung abzufangen, hielt der Vorstand Ausschau nach Alternativen, um für Mädchen und Jungen ein weiteres Sportangebot unterbreiten zu kännen. Die Läsung wurde gefunden, indem das bis dahin noch weitgehend unbekannte Spiel "Korfball" präsentiert wurde. Es ist geeignet zum gemeinsamen Spiel für Mädchen und Jungen und gekennzeichnet durch einen kärperlosen Einsatz. Diese neue im Jahr 1974 ins Leben gerufene Abteilung, geformt von engagierten Personen wie Rolf Schneider, Lutz Müller, Elisabeth Pepke, Elli Hombach und Winfried Wolfschlag, erfreute sich rasch eines guten Zuspruchs. Es bildeten sich Jugend- und Erwachsenenmannschaften, die am Wettspielbetrieb teilnahmen. Zudem wurden freundschaftliche Begegnungen ausgetragen mit Mannschaften aus den Niederlanden, dem Mutterland des Korfball.

Ferner wurde das Turnprogramm erweitert durch das Angebot "Eltern-und-Kind-Turnen". Damit wurde ein Trend aufgegriffen, der bis heute anhält. Der Versuch, die Sportart Hallenhandball in den Verein zu integrieren, schlug allerdings 1970 fehl. Grund war der Mangel an einer geeigneten großen Spielfläche, die in Ensen-Westhoven nicht vorhanden war. So wechselten viele Handballer aus unserem Ort in Nachbarvereine, in denen Hallen von entsprechender Gräße vorhanden waren.

Mittlerweile nahm die Mitgliederzahl des TV Ensen-Westhoven ständig zu, wodurch insbesondere die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder stark belastet wurden. Die notwendige Verwaltungsarbeit war nicht mehr privat zu Hause zu leisten, daher wurden Räumlichkeiten in der Drosselstraße angemietet. Im Dezember 1977 konnten diese im Rahmen einer feierlichen Eräffnung ihrer Bestimmung übergeben werden.

Während seiner Tätigkeit im Vorstand des TV Ensen-Westhoven betrieb Josef Vonthron die Eintragung des Vereins zum e.V. beim Amtsgericht Käln, wodurch die Gemeinnützigkeit bestätigt wurde. Schon 1967 wurden erste Gespräche mit der Stadtverwaltung geführt, um ein geeignetes Grundstück in Ensen-Westhoven zum Bau einer Tennisanlage zu finden. Die Ratsherren Ernst-Georg Welsch und Hans Ahrweiler setzten sich für dieses Anliegen ein und bewirkten, dass die Stadt Porz das Gelände an der ehemaligen Kiesgrube Diepenseifen für den Bau einer Tennisanlage reservierte. In vielen Gesprächen mit Bürgermeister Alfred Moritz und Stadtdirektor Rudolf Trum gelang es Josef Vonthron, das Vorhaben in den Gebietsänderungsvertrag mit der Stadt Käln aufzunehmen. In einer Übergangsphase ermäglichte Christoph Faber einer kleinen Gruppe von Tennis-Interessierten aus Ensen-Westhoven das Tennisspiel auf einem Platz seines Fabrikgeländes an der Kälner Straße. Nach zähem Ringen, unter Einbringung finanzieller Rückstellungen, mit Zuschüssen des Landes NRW sowie der Stadt Köln und vor allem viel Enthusiasmus und Eigenleistung war 1978 der Grundstock geschaffen zum Bau von 3 Tennisplätzen an der Oberstraße in Westhoven. Um dem bestehenden "Tennis-Boom" gerecht zu werden, wurden nur 2 Jahre später 3 weitere Tennisplätze fertig gestellt. In dieser Zeit diente ein ausrangierter Bauwagen als provisorische Umkleide.

Da der Turnverein mittlerweile ca. 800 Mitglieder zählte, wurde ein Bauausschuss zur Planung und Errichtung eines Vereinsheims gegründet. Der Entwurf von Architekt Hans Euler wurde angenommen, die Statik erstellte Werner Koch, die Bauleitung übernahm Friedel Bender und die Abwicklung des Finanzwesens lag in den Händen von Ekkehard Fahnenstich. 1979 wurde der Bauantrag eingereicht, 1980 war der Rohbau fertig und 1981 konnte der Umzug von der alten Geschäftsstelle in der Drosselstraße in das Vereinsheim an der Oberstraße erfolgen. Im Jahr des 75-jährigen Jubiläums, am 16.5.1982, fand die offizielle Einweihungsfeier im Beisein zahlreicher geladener Gäste aus Politik und Sport in den neuen Räumlichkeiten statt. Dieses großzügige Gebäude bestand aus einer Geschäftsstelle, Gastronomie, Versammlungsräumen sowie Umkleiden und Duschen für die Tennisspieler. Es entwickelte im Laufe der Jahre zum gesellschaftlichen Mittelpunkt des gesamten Vereins.

Zwischenzeitlich wurde von Mitgliedern der Tennisabteilung der Wunsch an den Vorstand herangetragen, auf dem Gelände der Oberstraße eine Tennishalle mit 2-3 Spielfeldern zu errichten. Dieses Vorhaben führte jedoch zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Gesamtvorstand und Tennis-Abteilungsleitung, in dessen Folge auf einer außerordentlichen Versammlung diese Maßnahme verworfen wurde. Während benachbarte Tennisvereine in den vergangenen Jahren rückläufige Mitgliederzahlen zu verzeichnen hatten, war der Zuspruch in unserer Abteilung unvermindert groß. So konnte 2003 ein siebter Tennisplatz seiner Bestimmung übergeben werden.

Im Jubiläumsjahr 2007 gehären dem TV Ensen-Westhoven in den Abteilungen Turnen, Tischtennis, Korfball und Tennis 760 Mitglieder an. Darunter befinden sich 280 Kinder und Jugendliche. Der hohe Jugendanteil zeigt, dass der Verein seiner sozialen Verantwortung zur Färderung der sportlichen Aktivitäten der Heranwachsenden auf erfolgreiche Weise nachkommt. Diese günstige Entwicklung ist einer großen Zahl an tatkräftigen und engagierten Personen im Vorstand und in den Abteilungen zu verdanken, ohne deren ehrenamtliches Mitwirken dies unmäglich wäre. Auch wenn die sportpolitischen Entscheidungen der Kommunalpolitiker die Vereinsführung nicht immer zufrieden stellen, gilt dennoch ein Dank der Verwaltung des Stadtbezirks 7 der Stadt Käln für die bereitgestellte Unterstützung. Es wäre wünschenswert, wenn sich die angespannte Situation der Sportstätten infolge der nicht mehr verfügbaren Turnhalle Berliner Straße baldmöglichst verbessern würde. Vor diesem Hintergrund blickt der TV Ensen-Westhoven im Jahr seines 100-jährigen Bestehens hoffnungsvoll in die nähere Zukunft.

Nun sind wir bereits im Jahre 2020 und haben mittlerweile eine weitere Abteilung "Boule" mit 25 Mitgliedern und zwei Bahnen auf unserem Vereinsgelände integrieren kännen. Um den Verein für die Zukunft zu sichern, hat man auch seit Jahren schon ein eigenes Kursangebot mit Zumba, Kinderschwimmen und Aquarobic mit jährlich über 400 Teilnehmer etabliert. Ebenfalls nimmt der TVEW jährlich mit einer großen Gruppe am Karnevalszug teil sowie am ortsansässigen Weihnachtsmarkt "Gilgauzauber". Der TVEW zählt derzeit ca. 1.000 Sportler als Mitglieder in allen Abteilungen und Kursen.

Vorstand



1. Vorsitzender

Pressewart

Lars Laufenberg

2. Vorsitzender

Mitglieder-Verwaltung

Wolfgang Kleist

Schatzmeisterin

Karola Kleist

02203/15359

Schriftführerin

Margid Kuzmik

02203/591506

Büro

Peter Fuß

02203/15359

Vereinsjurist

Hartmut Minjoth

02203/1868480

System-Administrator

Michael Wallburg

02203/16644

Webmaster

Julien Fahnert

0162/3914035

Satzung



§1 Name, Sitz und Zweck

Der TV Ensen-Westhoven 07 e. V. hat seinen Sitz in Ensen-Westhoven. Er bezweckt die Pflege und Förderung des Sports in seiner den ganzen Menschen erfassenden Vielseitigkeit, vor allem innerhalb der Jugend.

Über den für ihn zuständigen Turngau und Landesturnverband gehört er für seine Abteilungen den zuständigen Fachsportverbänden an. Die Tätigkeit des Vereins ist, im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953, ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig und nicht auf einen wirtschaftlichen Gewinn gerichtet. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile, auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Niemand darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein ist parteipolitisch neutral und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

§2 Mitgliedschaft

Jeder, der diese Satzung anerkennt und an der Verfolgung der Vereinsziele mitzuwirken bereit ist, kann Mitglied des Vereines werden. Die Mitgliedschaft wird mit der Aufnahme in den Verein erworben. Zu diesem Zweck ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Vereinsvorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Lehnt der Vorstand einen Aufnahmeantrag ab, so ist die Ablehnung dem Antragsteller schriftlich bekanntzugeben. Der Antragsteller kann innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Ablehnung den Ältestenrat anrufen, der nach Anhörung beider Parteien endgültig entscheidet.

Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. durch Tod
  2. durch Austritt aus dem Verein
  3. durch Ausschluss

Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ablauf eines Kalenderjahres möglich. Er muss dem Vereinsvorstand spätestens zum 15. November des entsprechenden Jahres mitgeteilt werden. Die Form hat schriftlich per Brief, per Telefax oder per Email (bei hinterlegter Email-Adresse) zu erfolgen.

Für Mitglieder der Tennisabteilung ist die Austrittserklärung 6 Wochen zum Ende eines Kalenderjahres wirksam.

Bei Vorliegen eines schwerwiegenden Grundes, z. B. bei schwerer Schädigung des Zweckes oder des Ansehens des Vereins, kann ein Mitglied durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Vor der Entscheidung ist dem Mitglied, das ausgeschlossen werden soll, Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist innerhalb einer Frist von 4 Wochen seit Mitteilung des Ausschlusses eine Berufung an den Ältestenrat möglich. Dieser entscheidet endgültig.

Der Ausschluss bedarf keiner schriftlichen Begründung, wenn das Mitglied mit seiner Beitragsverpflichtung mehr als 6 Monate im Rückstand ist und auch nach Mahnung nicht innerhalb von 14 Tagen Frist gezahlt hat.

Mit dem Austritt, dem Ausschluss oder dem Tod erlöschen die aus der Mitgliedschaft entspringenden Rechte.

§3 Beiträge

Der Jahresbeitrag ist am 1. März eines jeden Jahres fällig und wird durch Bankeinzug erhoben. Der Beitrag wird von der Hauptversammlung beschlossen für die Abteilung A und B

§4 Organe und Geschäftsjahr

Organe des Vereins sind:

  1. Hauptversammlung
  2. Vorstand und Abteilungsleiter
  3. Ältestenrat

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§5 Hauptversammlung

Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

Ordentliche Hauptversammlung:

Einmal im Jahr, und zwar innerhalb der ersten drei Monate des Kalenderjahres, findet eine ordentliche Hauptversammlung statt. Die Einladung hierzu hat spätestens 14 Tage vorher durch Bekanntgabe im Wochenspiegel Porz und an den Übungsstätten zu erfolgen. Bei Satzungs- oder Beitragsänderungen muss die Bekanntgabe einen diesbezüglichen Hinweis erhalten.

Besprechungspunkte der Tagesordnung sind in der Regel:

  1. Bericht des Vorstandes, der Abteilungsleiter, des Ältestenrates und der Kassenprüfer
  2. Entlastung des Vorstandes
  3. Wahlen, soweit diese erforderlich sind
  4. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages und Festsetzung des Beitrages
  5. Bestätigung des gewählten Jugendwartes/-wartin
  6. Anträge und Verschiedenes

Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leitet die Hauptversammlung. Die Beschlüsse der Hauptversammlung sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden sowie vom Schriftführer oder einem weiteren Mitglied des Vorstands zu unterzeichnen. Der Versammlungsleiter unterzeichnet dieses nur zusätzlich bei Vorstandswahlen.

Gefasste Beschlüsse sind wörtlich aufzunehmen. Zur Beschlussfassung ist die Mehrheit der zum Zeitpunkt der Abstimmung anwesenden Stimmberechtigten erforderlich, es sei denn, dass diese Satzung etwas anderes bestimmt.

§6 Außerordentliche Hauptversammlung

Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann der Vorstand eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.

Er muss dies tun, wenn es von einem Fünftel der bei einer Hauptversammlung Stimmberechtigten beantragt wird. Alle Stimmberechtigten sind hierzu spätestens eine Woche vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.

§7 Stimmrecht

In der Hauptversammlung sind die Vereinsmitglieder vom vollendeten 17. Lebensjahr an sowie die Ehrenmitglieder stimmberechtigt.

§8 Vorstand, Abteilungsleiter, Ältestenrat

Nach der Hauptversammlung ist der Vorstand das führende Organ des Vereins. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er setzt sich zusammen aus:

geschäftsführender Vorstand:

  1. Erster Vorsitzender
  2. Zweiter Vorsitzender
  3. Schatzmeister
  4. Stellvertretender Schatzmeister
  5. Schriftführer
  6. Abteilungsleiter (Turnen, Tischtennis, Korfball)
  7. Abteilungsleiter Tennis

erweiterter Vorstand:

  1. Jugendwart/-wartin
  2. Männerwart
  3. Frauenwart/-wartin
  4. Kinderturnwart/-wartin
  5. Presse- und Kulturwart/-wartin

Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes, bestellt der Vorstand einen Vertreter bis zur nächsten Vorstandswahl.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorsitzenden und der Schatzmeister. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Sie müssen die volle Geschäfts- und Rechtsfähigkeit nach dem BGB besitzen.

Eine Aufwandsentschädigung wird für den Vorstand und den Abteilungsleitern gewährt.

Die Höhe der Aufwandsentschädigung beträgt den zu leistenden Jahresbeitrag der jeweiligen Sparte, in welcher diese tätig sind.

Der Vorstand wird durch einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt. Auch ein schriftlicher Beschluss ist gültig. Wiederwahl ist unbeschränkt zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss des Gesamtvorstandes gegründet.

Die Abteilung wird durch den Abteilungsleiter, seinen Stellvertreter, den Jugendwart und Mitarbeiter, denen feste Aufgaben übertragen werden, geleitet. Versammlungen werden nach Bedarf einberufen.

Abteilungsleiter, Stellvertreter, Jugendwart und Mitarbeiter werden von der Abteilungsversammlung gewählt. Für die Einberufung der Abteilungsversammlung gelten die Einberufungsvorschriften der Satzung. Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.

Dem Abteilungsleiter obliegt die Wahrnehmung aller fachlichen Belange.

Dem Ältestenrat obliegt:

  1. die Zuerkennung von Ehrungen
  2. die Schlichtung von Streitigkeiten
  3. die Durchführung von Ehrenverfahren
  4. die Entscheidung gemäß Mitgliedschaft dieser Satzung

Der Ältestenrat besteht aus 4 Mitgliedern und einem Vorsitzenden. Zur Prüfung der Vereinskasse werden von der Mitgliederversammlung jährlich zwei Kassenprüfer gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgt jährlich nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes und dem Bericht der Kassenprüfer durch die Mitgliederversammlung.

§9 Satzungsänderung

Eine Satzungsänderung kann nur durch eine Hauptversammlung beschlossen werden. Voraussetzung ist, dass drei Viertel der zum Zeitpunkt der Abstimmung anwesenden Stimmberechtigten zustimmen.

§10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen, außerordentlichen Hauptversammlung, mit einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln der zum Zeitpunkt der Abstimmung anwesenden Stimmberechtigten, beschlossen werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Sporthilfe e. V., dem Sozialwerk des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen e. V., die es ausschließlich im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung des Landes NRW zu verwenden hat.

§11 Jugendordnung

Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung, der Jugendordnung sowie der Beschlüsse des Vereinsjugendtages. Der Vereinsjugendausschuss ist für seine Beschlüsse dem Vereinsjugendtag und dem Vorstand des Vereins verantwortlich. Der Vereinsjugendausschuss ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten der Jugend des TV Ensen-Westhoven 07 e. V., die die gesamte Vereinsjugend berühren. Er entscheidet über die Verwendung der, der Vereinsjugend zufließenden Mittel. Die Jugendversammlung umfasst die außerordentlichen und ordentlichen Mitglieder bis 21 Jahre. Vor jeder ordentlichen Hauptversammlung hat eine Jugendversammlung stattzufinden. Sie ist vom Jugendwart, entsprechend den Bestimmungen für die Einberufung einer ordentlichen Hauptversammlung, einzuberufen.

Die Jugendversammlung, die vom Jugendwart/-wartin geleitet wird wählt:

  1. Jugendwart/-wartin
  2. Stellvertreter/-in
  3. drei Beisitzer

Verbände


Kontakt


Vereinsbüro Öffnungszeiten:
Mittwochs, 17:00-19:00



Oberstr. 122, 51149 Köln
02203/15359